28.05.10 Halver. 25 Jahre THW-Jugend Halver
Jugend, Öffentlichkeitsarbeit
v.l. ZFü Matthias Oelke, OB Sven Annowsky, Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, GF Walter Aperdannier, LB Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Landesjugendleiter Fred Müller, Benjamin Nordmann, Stefan Dettlaff, Jan Tepasse, Steven Keßler, Jannik Stache, Jonathan Keßler, Jan Pinter, Sebastian Tix, Florian Kreißl, Colin Rosag, Marvin Stache, Marvin Quer, Jonas Tepasse, JuBe Thorsten Busch, JuBe Christopher Tausch
Schauübung
25 Jahre THW-Jugend Halver, das sind 25 Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit für das THW und 25 Jahre eines interessanten, aktiven Freizeitangebots für Jugendliche aus Halver und Umgebung.
Mit einem nicht allzu steifen Festakt wird das Jubiläum gebührend gefeiert. Dabei sind natürlich die Jugendgruppe, Eltern und Freunde sowie Sponsoren und geladene Gäste aus der THW-Organisation, der Lokalpolitik, Feuerwehren und DRK.
Nach der Begrüßung der Gäste durch OB Sven Annowsky lässt ZFü Matthias Oelke die 25 Jahre mit vielen Fotos und Fakten Revue passieren. Dabei wird das Erfolgsrezept erkennbar, mit dem es immer wieder gelingt, Jugendliche für das Technische Hilfswerk zu begeistern: eine aktive Freizeitgestaltung mit Ausbildung, Übungen und Freizeiten, die die Jungs und Mädels an die vielseitige Technik des THW heranführt, Sport, Spaß und Begegnung aber nicht zu kurz kommen lässt. Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Verantwortung werden so ganz automatisch zur Selbstverständlichkeit.
ZFü Matthias Oelke belegt den Erfolg der Nachwuchsarbeit auch mit ganz eindrucksvollen Zahlen: So sind 45% des OV Halver aktuell in der Jugend oder waren es früher. Und neben den 20% der heute Erwachsenen THW-Angehörigen, die schon vor Gründung der Jugendgruppe dabei waren, stammen stolze 34% der heute aktiven Helfer aus der eigenen Jugendarbeit. Außerdem sind es oft gerade die früheren THW-Junghelfer, die in besonderer Weise später Verantwortung übernehmen, in Halver z.B. als Ortsbeauftragter, Zugführer, als Gruppen- oder Truppführer, als Fachhelfer, als Jugendbetreuer oder Motor des Fördervereins.
Die Präsentation zeigt auch Bilder von 1969, als die Jugendarbeit im THW Halver bereits einen ersten Anlauf nahm. Klaus-Gerd Kreide kam damals zum THW, der wesentliche Motor zur Gründung der Jugendgruppe am 03.05.1985. Viele haben seitdem zum Gelingen beigetragen, und schon früh gab es gemeinsame Aktivitäten z.B. mit der Jugendfeuerwehr Halver – heute, Jahre später, arbeiten die, die sich damals noch etwas reserviert kennengelert haben, in realen Einsätzen kameradschaftlich Hand in Hand. ZFü Matthias Oelke erinnert an manche Zeltläger und Wettkämpfe, darunter als Höhepunkt der Sieg beim NRW-Landesjugendwettkampf 1999. In den folgenden Jahren war eine starke Unterstützung der THW-Jugend seitens der Bundesanstalt THW erkennbar: ein eigenes Jugendgruppenfahrzeug und gute, neue Bekleidung stärkten Selbstbewusstsein und öffentliche Wahrnehmung.
Dank gilt denen, die im Laufe der Jahre die verantwortungsvolle Aufgabe als Jugendbetreuer geschultert haben ebenso, wie den Förderern und Sponsoren, ohne die es nicht geht.
Der Landesbeauftragte (LB) des THW für Nordrhein-Westfalen Dr. Hans-Ingo Schliwienski würdigt in seiner Rede die Leistung der Nachwuchsarbeit und die Art und Weise, wie der THW-Ortsverband Halver funktioniert. Mit Matthias Nagel und ZFü Matthias Oelke kann er dann gleich zwei Helfer für 25-jähriges Engagement im THW mit einer Ehrenurkunde und einer Bandschnalle auszeichnen, die beide seit dem Tag der Gründung der Jugendgruppe dabei sind.
Bürgermeister Dr. Bernd Eicker würdigt die Jugendarbeit des THW als wichtiges und interessantes Angebot für Jugendliche in Halver. Auch die langjährige enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Halver stellt er heraus, die weit über die Kreisgrenzen hinaus auf beiden Seiten als vorbildlich bezeichnet werden.
Matthias Nagel als Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Halver e.V. – deren Satzung insbesondere auch die Förderung der Jugendarbeit vorsieht – dankt den Sponsoren. Heute kann er neue Ausstattungsgegenstände übergeben: einen Nass-Sauger von Vetter, der Restwassermengen aus ausgepumpten Kellern absaugen kann, und ein kompaktes, abgasfreies Heißluftgebläse als ergänzende Ausstattung zur 50-kVA-Netzersatzanlage der 2. Bergungsgruppe. Diese Gerätschaften wird auch die Jugendgruppe in ihr Ausbildungsspektrum aufnehmen.
Im Anschluss erwartet die Gäste ein kleiner, nicht ganz erst gemeinter Wettkampf: Ein Team der Jugend tritt an gegen eine Auswahl des Technischen Zuges, um einen vermeintlichen Verletzten zu retten. Vorher müssen Hindernisse aus Holz, Metall und Stein überwunden werden. Das Jugendteam hat dabei den Vorteil „leicht“ preparierter Hindernisse und dringt so zuerst zum Verletzten vor, – dafür können die Erwachsenen schweres, motorisiertes Gerät einsetzen. Nach der Ersthelferversorgung wird der Verletzte transportfertig gemacht und fortgetragen – von zwei Junghelfern und zwei erwachsenen! Eine deftige Erbsensuppe leitet anschließen über zum gemütlichen Ausklang des Abends.
Die Jugendgruppen von THW, Feuerwehren, DRK und anderen befreundeten Organisationen werden im Mittelpunkt stehen, wenn im Oktober im Rahmen des Halveraner Herbstes eine weiterer besonderer Höhepunkt ansteht.
Die Jugendgruppe besteht im Jubiläumsjahr aus Stefan Dettlaff, Jonathan Keßler, Steven Keßler, Florian Kreißl, Benjamin Nordmann, Jan Pinter, Marvin Quer, Colin Rosag, Serkan Seval, Jannik Stache, Marvin Stache, Jan Tepasse, Jonas Tepasse und Sebastian Tix sowie Daniel Pattberg und Mario Quer, die bereits die Grundausbildung für den aktiven Dienst begonnen haben. Jugendgruppenleiter ist JuBe Thorsten Busch, unterstützt durch JuBe Christopher Tausch.
Dabei sind OB Sven Annowsky, Oliver Becker, FaBe Thorsten Berger, Björn Braun, Ehrentraud Broska, ZTrFü Friedhelm Broska, Elisabeth Bunde, TrFü Thomas Bunde, JuBe Thorsten Busch, Stefan Dettlaff, Michael Dienstuhl, Simon Goller, TrFü Dirk Herrmann, Tobias Heßmert, K Anna Hilger, Manuel Höhl, Ann-Cathrin Kaufmann, Jonathan Keßler, Steven Keßler, GrFü Joachim Kiera, Florian Kreißl, Christian Loest, GrFü Jörg Lüttringhaus, Florian Mikoleit, Friedrich Müller, Matthias Nagel, Benjamin Nordmann, ZFü Matthias Oelke, Daniel Pattberg, StvOB Markus Petschulat, GrFü Jens Piepenstock, Tanja Piepenstock, Jan Pinter, Marvin Quer, Colin Rosag, BÖH Klaus Schliek, Ralf Sokolowski, Helmut Steinhauer, Jannik Stache, Marvin Stache, JuBe Christopher Tausch, Jan Tepasse, Jonas Tepasse, Sebastian Tix, SM Björn Uphoff, Hans-Peter Wendel und Waldemar Wolf.
   
05.-07.05.10 Wesel. Vielfältige Aufgaben bei verlagerter Standortausbildung
Ausbildung
Ein besonderes Wochenende steht an: Im geschlossenen Verband rückt der Technische Zug in Halver ab. Bei Eintreffen am Übungsgelände Kanonenberge bei Wesel bietet sich den Einsatzkräften ein erschreckendes Szenario: zerstörte Gebäude, Rauch, Schreie. Der Ausbildungsbeauftragte (AB) Detlev Hilger hat gemeinsam mit Roland Hess eine realistische Einsatzlage vorbereitet: Nach einer Explosion eines Eisenbahnkesselwagens sind mehrere Gebäude schwer beschädigt. Viele Personen werden vermisst, Rufe sind zu hören. Feuerwehr und DRK seien bereits vor Ort, das THW soll die Vermissten finden und retten.
Unter Atemschutz dringen THW-Fachhelfer in die Gebäude ein, suchen und retten Verletzte. Beleuchtung muss aufgebaut werden, zuerst mit Hilfe der schnell einsetzbaren leistungsstarken Lichtmasten. Danach werden dezentral Stativscheinwerfer eingesetzt und von dem weiter entfernt aufgestellten 50-kVA-Stromerzeuger versorgt. So wird die weitere Ortung Vermisster nicht durch Generatorenlärm behindert.
Nach der Einsatzübung wird das Nachtquartier bezogen, während das Küchenteam um K Anna Hilger eine kräftige Stärkung für alle vorbereitet hat.
Der Samstag steht ganz im Zeichen der Ausbildung. Das Weseler Übungsgelände bietet viele Möglichkeiten, die intensiv genutzt werden. Während OB Sven Annowsky sich um die Grundausbildungsgruppe kümmert, serviert ZFü Matthias Oelke seinen Gruppen eine einsatzmäßige Lage nach der anderen: Dabei müssen meist Personen aus teilweise schwierigsten Lagen gerettet werden. Auch tonnenschwere Betonteile werden bewegt, mit Lufthebekissen und hydraulischer Seilwinde. Auch ein Eisenbahnkesselwagen und ein umgestürzter Linienbus stehen als Übungsobjekt zur Verfügung. Die Kraftfahrer haben dazu Gelegenheit, die mit Allradantrieb und Differetialsperren ausgerüsteten Einsatzfahrzeuge durch einen schwierigen Geländeparcous zu fahren, und so Möglichkeiten und Grenzen kennenzulernen.
Am Sonntagvormittag wir das Gelände aufgeräumt, und dann steht die Rückfahrt nach Halver an. Diese verlagerte Standortausbildung hat für alle Beteiligten wertvolle praktische Erfahrung gabracht, dazu aber auch viel Spaß und Begeisterung.
Dabei sind OB Sven Annowsky, Peter Barrabas, Oliver Becker, VwHe Florian Brangenberg, Björn Braun, Ehrentraud Broska, ZTrFü Friedhelm Broska, TrFü Thomas Bunde, Michael Dienstuhl, Roland Hess, Tobias Heßmert, K Anna Hilger, AB Detlev Hilger, Ann-Cathrin Kaufmann, GrFü Joachim Kiera, David Kleimusch, Christian Loest, GrFü Jörg Lüttringhaus, Florian Mikoleit, ZFü Matthias Oelke, Daniel Pattberg, GrFü Jens Piepenstock, Tanja Piepenstock, Mario Quer, BÖH Klaus Schliek, Helmut Steinhauer, Nico Stöcker und Waldemar Wolf.
   
05.05.10 Halver-Büchenbaum. THW Halver unterstützt Feuerwehr bei Bauernhofbrand
Einsatz
Starke Rauchentwicklung Die Drehleiter aus Brügge ist vor Ort THW unterstützt Feuerwehr Carthausen THW unterstützt Feuerwehr Carthausen Die Photovoltaikanlage ist eine zusätzliche Gefahrenquelle, für den Einsatz aber unproblematisch
DRK und THW organisieren die Verpflegung der Einsatzkräfte DRK und THW organisieren die Verpflegung der Einsatzkräfte GKW II mit NEA 50 Immer wieder muss nachgelöscht werden GKW II mit NEA 50
Einmal mehr rückt das THW Halver aus, um die Feuerwehr Halver bei einem Bauernhofbrand zu unterstützen, diesmal in der Ortslage Büchenbaum bei Halver-Schwenke. Um die Mittagszeit ist in einer Maschinenhalle ein Brand ausgebrochen, der schnell auf das Hauptgebäude übergetreten ist. Eine riesige Rauchwolke ist weithin sichtbar.
Bei diesem Alarmstichwort wird das THW in Halver immer mit alarmiert, da auf Bauernhöfen einerseits mit hohen Brandlasten zu rechnen ist, anderseits im Außenbereich oft großer Personalbedarf besteht, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. So ist auch diesmal der erste Einsatzauftrag vor Ort, beim Aufbau einer Förderstrecke vom Eschen zur Brandstelle durch die Löschgruppe Halver-Carthausen mitzuhelfen. Hier konnten auch B-Schlauchlängen vom GKW I mit eingesetzt werden.
Weiter sorgen DRK und THW gemeinsam für die Verpflegung der über 100 Einsatzkräfte.
Nachdem das Feuer gelöscht ist – die Maschinenhalle und der Dachstuhl des Wohnhauses sind völlig ausgebrannt – gilt es noch eine provisorische Stromversorgung für den Hof zu realisieren, denn trotz allem müssen die Kühe abends gemolken werden. Das THW Halver bringt dazu die 50-kVA-Netzersatzanlage (NEA 50) der 2. Bergungsgruppe in den Einsatz.
Im Einsatz sind u.a. FaBe Thorsten Berger, Björn Braun, TrFü Thomas Bunde, JuBe Thorsten Busch, Tobias Heßmert, GrFü Joachim Kiera, David Kleimusch, ZFü Matthias Oelke, GrFü Jens Piepenstock, Tanja Piepenstock und Rolf Wunderlich.
   
30.-31.03.10 Halver-Birkenbaum. Bauernhofbrand: Schlimmeres kann verhindert werden
Einsatz
Der Trecker brennt in voller Ausdehnung Dieses Stallgebäude war in höchster Gefahr Arbeitsbereich am Löschfahrzeug; im Hintergrund ein abgesetzter Rollwagen mit 4.000-W*-Stativ-Scheinwerfer Der Trecker ist gelöscht Rückwärtig sorgt ein handlicher Arbeitsstellen-Scheinwerfer für gute Sicht Die Kühe nehmen's gelassen...
Gegen 23.40 Uhr abends schlägt der Melder Alarm: Bauernhofbrand in Birkenbaum. Ein Trecker hat in einem Stall Feuer gefangen, das Gebäude und etwa 50 Kühe sind in höchster Gefahr. Dem Eigentümer gelingt es, den brennenden Trecker aus dem Stall zu ziehen, und so kann er Schlimmeres abwenden. Die Feuerwehr Halver ist mit der Löschgruppe Bommert und dem Löschzug Stadtmitte im Einsatz.
Unterstützend ist das THW Halver vor Ort und setzt den 22.000-Watt*-Lichtmast ein, um einen Arbeitsbereich an der Gebäudeseite auszuleuchten. Beim brennenden Trecker wird ein 4.000-Watt*-Strahler auf Stativ eingesetzt. Mit einem akkubetriebenen Arbeitsstellen-Scheinwerfer wird die andere Seite des gelöschten Treckers ausgeleuchtet, zur weiteren Kontrolle und für eventuelle Nachlöscharbeiten.
Das Gerät der Fachgruppe Beleuchtung ist auf absetzbaren Rollwagen verlastet. So kann schnell auch bei beengten Platzverhältnissen viel Gerät direkt vor Ort gebracht werden, ohne dass ein großes Einsatzfahrzeug nah ans Geschehen fahren muss und dort eher stören würde.
DRK und Polizei sind ebenfalls vor Ort.
Bericht auf www.thw-nrw.de
Bericht im Allgemeinen Anzeiger
Bericht in der Westfälischen Rundschau
Im Einsatz sind OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, Björn Braun, JuBe Thorsten Busch, Michael Dienstuhl, Tobias Heßmert, GrFü Joachim Kiera, GrFü Jörg Lüttringhaus, ZFü Matthias Oelke, GrFü Jens Piepenstock und Tanja Piepenstock.
   
13.-23.03.10 Dortmund. Vier THW-Helfer absolvieren Sprechfunkerausbildung
Ausbildung
Björn Braun, Michael Dienstuhl, Steffen Geistlinger und Bastian Kolb absolvieren die Bereichsausbildung für Sprechfunker.
   
12.03.10 Schalksmühle. Hochzeit von Tanja und Jens Piepenstock
Kameradschaft
GrFü Jens Piepenstock, bereits seit vielen Jahren aktiv im THW, und Tanja Quer heiraten. Tanja hat im Januar die Grundausbildung abgeschlossen. Die Kameraden gratulieren.
   
01.03.10 Halver-Langenscheid. Industriebrand
Einsatz
Verkehrssicherung an der Oststraße (Björn Braun, JuBe Thorsten Busch, Tobias Heßmert, Michael Dienstuhl, GrFü Joachim Kiera, GrFü Jens Piepenstock) Björn Braun, JuBe Thorsten Busch, Tobias Heßmert, Michael Dienstuhl, GrFü Joachim Kiera, GrFü Jens Piepenstock Einsatzstelle an der Oststraße Einsatzstelle an der Oststraße
Feuerwehr, DRK und THW werden nachmittags ins Industriegebiet Langenscheid gerufen, zu einem Brand in einem Automobil-Zulieferbetrieb an der Oststraße. Das Feuer ist aber bereits erfolgreich mit Feuerlöschern bekämpft worden, so dass die Feuerwehr nur noch die Halle belüften muss. Wegen des starken Rauchs ist kurzzeitig noch die Anforderung von Atemschutzgeräteträgern des THW angedacht. Das THW übernimmt die Absicherung des Verkehrs an der Einmündung der Oststraße.
Bericht im Allgemeinen Anzeiger
Im Einsatz sind OB Sven Annowsky, Björn Braun, ZTrFü Friedhelm Broska, JuBe Thorsten Busch, Michael Dienstuhl, Tobias Heßmert, GrFü Joachim Kiera, Florian Mikoleit, ZFü Matthias Oelke, GrFü Jens Piepenstock und Tanja Quer.
   
25.02.10 Iserlohn. Feierliche Ausgabe der ersten Ehrenamtskarten im Märkischen Kreis
Öffentlichkeitsarbeit
Familienminister Armin Laschet hält die Festrede und ... ... überreicht die Karten an AB Detlev Hilger (r.) und ZFü Matthias Oelke (l.) Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen
Als Anerkennung und Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit hat das Land Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte ins Leben gerufen. Mit zahlreichen Vergünstigungen überall in Nordrhein-Westfalen soll den Ehrenamtlichen so etwas für ihren Einsatz zurückgegeben werden.
Zur feierlichen Ausgabe der ersten Ehrenamtskarten im Märkischen Kreis hat Landrat Thomas Gemke ins Forum des Berufskollegs des Märkischen Kreises an der Hansaallee in Iserlohn geladen. Weit über 200 ehrenamtlich Aktive, die sich seit Jahren in Vereinen, Verbänden und Einrichtungen für ihre Mitmenschen engagieren, sind der Einladung zum Festakt gefolgt. Armin Laschet, Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, übergibt die Ehrenamtskarten persönlich.
Einige THW-Aktiven erreichen die hohen Voraussetzungen für Gewährung der Ehrenamtskarte. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum ehrenamtliche Einsatzkräfte nur in diesen Genuss kommen, wenn sie die geforderten 250 Stunden pro Jahr nachweisen können. Die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THW, DRK usw. sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bereit, wenn der Melder Alarm schlägt alles stehen zu lassen oder nachts aus dem Bett zu springen, um im Einsatz Hilfe zu leisten, und dabei wird unter Umständen auch noch die eigene Gesundheit riskiert. Hier müssten die Rahmenbedingungen für diese ansonsten so begrüßenwerte Maßnahme noch einmal überdacht werden.
www.ehrensache.nrw.de
Vom THW Halver sind dabei AB Detlev Hilger und ZFü Matthias Oelke, vom THW Lüdenscheid OB Klaus Cordt, vom THW Iserlohn StvOB Götz Wege sowie von der THW-Geschäftsstelle Dortmund GF Walter Aperdannier.
   
23.02.10 Halver. Noch ein Einsatz am Abend: Kaminbrand am Eichholz
Einsatz
Eisatzstelle am Eichholz Eisatzstelle am Eichholz Mit MLW IV und 22-kW*-Lichtmast wird das Gebäude von untern beleuchtet Mit MLW IV und 22-kW*-Lichtmast wird das Gebäude von untern beleuchtet Mit MLW IV und 22-kW*-Lichtmast wird das Gebäude von untern beleuchtet Roland Hess, Björn Braun, Michael Dienstuhl, Bastian Kolb und Florian Mikoleit
Nur einige Stunden nach dem nächtlichen Alarm kommt es erneut zu einem Einsatz. Es ist ein Dienstagabend, und die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Beleuchtung starten in eine gewöhnliche Ausbildungsveranstaltung, die in der Nähe der Berufsschulen Ostendorf stattfinden soll. Unterwegs, an der B 229 im Eichholz, beginnt die Feuerwehr gerade einen Kaminbrandeinsatz (bei diesem Einsatzstichwort wird das THW Halver normalerweise nicht hinzugezogen). Die Feuerwehr-Einsatzleitung nimmt das Hilfsangebot natürlich gerne an, ist doch der 22.000-Watt*-Lichtmast bereits zur Stelle. Außerdem unterstützen die THW-Helfer die Polizei bei der Absicherung und einspurigen Führung des abendlichen Verkehrs auf der Bundesstraße.
Im Einsatz sind Björn Braun, Michael Dienstuhl, Roland Hess, GrFü Joachim Kiera, Bastian Kolb, Florian Mikoleit und ZFü Matthias Oelke.
   
23.02.10 Halver. Einsatz am frühen Morgen: Industriebrand in Härterei
Einsatz
Einsatzstelle Härterei Einsatzstelle Härterei MLW IV mit FaBe Thorsten Berger, GrFü Jörg Lüttringhaus und JuBe Thorsten Busch MLW IV mit FaBe Thorsten Berger, GrFü Jörg Lüttringhaus und JuBe Thorsten Busch
Nachts um 1.30 Uhr ertönen Sirenen und Meldeempfänger: In einer Härterei an der Elberfelder Straße brennt ein Härtebecken. Dank der betriebseigenen Anlagen ist der Brand jedoch bereits bei Eintreffen der Feuerwehr Halver unter Kontrolle. Das THW Halver ist mit dem Gerät der Fachgruppe Beleuchtung vor Ort, dem MLW IV samt 22.000-Watt*-Lichtmast, sowie mit dem MTW des Zugtrupps. Auch das DRK braucht nicht mehr aktiv zu werden.
Bericht im Allgemeinen Anzeiger
Bericht in der Westfälischen Rundschau
Im Einsatz sind FaBe Thorsten Berger, VwHe Florian Brangenberg, JuBe Thorsten Busch, Michael Dienstuhl, Tobias Heßmert, GrFü Jörg Lüttringhaus, ZFü Matthias Oelke.
   
15.-19.02.10 Hoya. K Anna Hilger absolviert Lehrgang Ausbildungslehre
Ausbildung
K Anna Hilger in der Bildmitte hinten An der THW-Bundeschule in Hoya (bei Bremen) absolviert K Anna Hilger den Lehrgang Ausbildungslehre im THW.
   
02.-03.02.10 Halver/Märkischer Kreis/Kreis Olpe. Schneechaos durch Tief Miriam hält THW in Atem
Einsatz
Der GKW I wird vor einen festsitzenden LKW gespannt (GrFü Joachim Kiera und JuBe Thorsten Busch) Der GKW I wird vor einen festsitzenden LKW gespannt (GrFü Joachim Kiera und JuBe Thorsten Busch) Der MTW des Zugtrupps dient als mobile Führungsstelle Der MLW II (hier OV Lüdenscheid) schleppt einen LKW (Foto Chris Riederer, Meinerzen.de) 
Der MLW IV als "Geisterfahrer" auf der A 45 Ablösung: GKW II und GKW I des OV Halver sind eingetroffen, um den OV Lüdenscheid abzulösen (Foto DRK) Ablösung: links GKW II und GKW I sowie hinten rechts MLW IV des OV Halver; rechts Rolf Wunderlich (Foto DRK) Der MLW IV schleppt einen LKW ab Dienststelle der Autobahnpolizei Lüdenscheid am Rastplatz Sauerland West, Einsatzstelle im Hintergrund Bergung eines Neuwagentransports am Rastplatz Sauerland West mit GKW II (FaBe Thorsten Berger) und GKW I (SM Björn Uphoff); die Polizei sperrt kurzzeitig die Zufahrt zum Rastplatz
GKW II Die MLW-IV-Besatzung wird Zeuge eines Verkehrsunfalls... ... und sichert die Unfallstelle ab ... ... bis die Polizei übernimmt Der nächste Stau bildet sich ...
Extreme Schneefälle wie seit 30 Jahren nicht mehr erlebt die Region seit Wochen. Tief Miriam setzt noch einen drauf und bringt wieder große Neuschneemengen. Das THW Halver ist zwei Tage lang im Einsatz, um vor allem auf der Autobahn 45, der Sauerlandlinie, liegengebliebene LKWs freizuschleppen, den Verkehr wieder in Gang zu bringen und Platz für die Räumfahrzeuge zu schaffen. Auch an mehreren Stellen in Halver werden LKW freigeschleppt. Haupteinsatzgebiet ist aber der Autobahnabschnitt zwischen Drolshagen (Kreis Olpe) und Lüdenscheid-Nord (Märkischer Kreis) in beiden Fahrtrichtungen, samt Rast- und Parkplätzen. Mit dem GKW I, dem GKW II, dem MLW IV und dem MLW II sind vier Fahrzeuge eingesetzt, die mit Schneeketten, Allradantrieb, Untersetzungen und Differentialsperren einiges bewegen können. Auch die anderen OVs aus dem Märkischen Kreis, Altena, Balve und Iserlohn sind im Einsatz.
Am Dienstag beginnt das Einsatzgeschehen bei eindeutiger Warnlage nachmittags, als Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath über den THW-Kreisbeauftragten Jörg Freiburg (OV Iserlohn) alle Ortsverbände (OVs) im Kreis auffordert, ihre Fahrzeuge mit Schneeketten auszurüsten. Der OV Halver hat eh bereits MTW und GKW I auf Ketten stehen, nun werden die weiteren Einsatzfahrzeuge vorbereitet. Erste Einsätze folgen bald in Halver Auf der Löbke und im Nachtigallenweg, wo LKWs festsitzen. Kurz drauf werden mehrere Fahrzeuge zur Autobahn 45 angefordert, wo der OV Lüdenscheid bereits im Einsatz ist. Koordiniert von der Feuerwehrleitstelle des Märkischen Kreises und der Autobahnpolizei Lüdenscheid arbeitet das THW die zugewiesenen Einsatzstellen ab. Kurz vor Mitternacht ist Einsatzende. Die Lüdenscheider THW-Kameraden werden aber bereits nachts um 3.00 Uhr erneut alarmiert.
Am zweiten Tag wird der OV Halver vormittags als Ablösung für den OV Lüdenscheid angefordert. Die Autobahneinsätze werden jetzt durch einen Lage- und Koordinierungsstab (LuK) der THW-Geschäftsstelle Olpe koordiniert. Die Vorgabe lautet, an der Anschlussstelle Meinerzhagen "als Geisterfahrer" auf die A 45 Richtung Frankfurt zu fahren, denn bei Drolshagen steht seit dem Vortag die Spitze eines 40 Kilometer langen Staus. Das DRK hat die Nacht über heiße Getränke und Verpflegung an die Autofahrer ausgegeben. Vom Zugtrupp-MTW aus führt ZFü Matthias Oelke die Einsätze des Einsatzabschnitts Autobahn, der in der Nacht zuvor vom OV Lüdenscheid geleitet wurde.
Zu den schwierigeren Fällen gehört ein mit Neuwagen beladener Lastzug, der an der Einfahrt zur Raststätte Sauerland West bei Lüdenscheid (A 45, Fahrtrichtung Frankfurt) in den Graben geraten ist. Wegen starker Schräglage wird die Zugmaschine mit der Seilwinde des GKW I gegen Umkippen gesichert, bevor der GKW II anzieht. Die Polizei sperrt während der Bergung kurzzeitig die Zufahrt zur Rastanlage. Nach fünf Minuten ist die Bergung ohne Schaden erfolgreich abgeschlossen. Der dankbare Fahrer spendiert den THW-Helfern daraufhin erst mal eine Runde Kaffee. Der MLW IV übernimmt am Nachmittag auch noch Absicherungsarbeiten nach einer Kollision bei Drolshagen, Fahrtrichtung Dortmund.
In ganz Deutschland sind über 2.000 ehrenamtliche THW-Kräfte aus etwa 100 THW-Ortsverbänden im Einsatz, oft auch um Dächer von der Schneelast zu befreien.
Bericht auf www.thw.de, Zwischenbilanz auf www.thw.de
Bericht auf www.thw-nrw.de
Bericht der Lüdenscheider Nachrichten
Fotostrecke der Westfälischen Rundschau
Bericht auf www.meinerzen.de, Bericht auf www.meinerzen.de
Video von sauerland2day.de
Im Einsatz sind OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, TrFü Gunnar Breinig, ZTrFü Friedhelm Broska, TrFü Thomas Bunde, JuBe Thorsten Busch, Michael Dienstuhl, TrFü Dirk Herrmann, Roland Hess, Tobias Heßmert, K Anna Hilger, AB Detlev Hilger, Thorsten Hilker, Manuel Höhl, GrFü Joachim Kiera, David Kleimusch, Bastian Kolb, GrFü Jörg Lüttringhaus, Florian Mikoleit, Matthias Nagel, ZFü Matthias Oelke, StvOB Markus Petschulat, GrFü Jens Piepenstock, Mario Quer, Tanja Quer, Ralf Sokolowski, Helmut Steinhauer, JuBe Christopher Tausch, SM Björn Uphoff, Hans-Peter Wendel und Rolf Wunderlich.
   
23.01.10 Halver. Grundausbildungsprüfung: Acht neue THW-Helfer ausgebildet
Ausbildung
V.l.n.r. TrFü Matthias Aßmann (OV Balve), OB Sven Annowsky, Björn Braun, TrFü Jörg Lüttringhaus, GrFü Jens Piepenstock, Tobias Heßmert, Tanja Quer, Florian Mikoleit, Bastian Kolb, Nico Stöcker, Michael Dienstuhl, TrFü Thomas Bunde, Helmut Steinhauer und Michael Wolfram (BSB Ausbildung, GSt Dortmund) Maximale Punktzahl in allen drei prüfungsteilen: Prüfungsleiter ZFü MArkus Sierpinski (r.) gratuliert Miachael Dienstuhl
Acht neue THW-Helfer beenden erfolgreich ihre Grundausbildung: Michael Dienstuhl, Steffen Geistlinger (bereits im Dezember), Bastian Kolb, Florian Mikoleit, Vera Pleß (OV Iserlohn), Tanja Quer, Helmut Steinhauer und Nico Stöcker bestehen die Abschlussprüfung der Basisausbildung I. Die Prüfungsordnung sieht drei Abschnitte vor: einen theoretischen, schriftlichen Teil sowie einen praktischen Teil, bei dem die Helferanwärter an mehreren Stationen den Umgang mit Gerät wie Stromerzeugern, Pumpen, Schere und Spreizer, Leitern und vielem mehr demonstrieren müssen. Als dritter Teil kommt noch eine Team-Aufgabe dazu, zum Beispiel eine gemeinsam durchgeführte Verletztenrettung.
Nach der Prüfung gibt es eine kräftige Verpflegung aus der THW-Küche von K Anna Hilger, und dann werden die Ergebnisse bekannt gemacht: Prüfungsleiter ZFü Markus Sierpinski (OV Balve) verkündet, dass alle Prüflinge bestanden haben. Michael Dienstuhl hebt er besonders hervor, der als einziger in allen drei Teilen die maximale Punktzahl erreicht hat.
Ortsbeauftragter (OB) Sven Annowsky und Zugführer (ZFü) Matthias Oelke gratulieren den frischgebackenen neuen THW-Helfern, die künftig im Technischen Zug ihren Dienst tun werden in der weiteren Fachausbildung und natürlich bei Einsätzen. Dank gilt dem Prüferteam aus dem OV Balve, bestehend aus TrFü Matthias Aßmann, GrFü Friedbert Griesenbruch, ZFü Markus Sierpinski und JuBe Tobias Weber, Michael Wolfram (BSB Ausbildung bei der THW-Geschäftsstelle Dortmund) sowie GrFü Jens Piepenstock und ZTrFü Friedhelm Broska, die die Grundausbildung bis hierher geleitet haben.
Bericht auf www.thw-nrw.de
Dabei sind OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, Björn Braun, ZTrFü Friedhelm Broska, TrFü Thomas Bunde, JuBe Thorsten Busch, Michael Dienstuhl, Steffen Geistlinger, Roland Hess, Tobias Heßmert, K Anna Hilger, GrFü Joachim Kiera, Bastian Kolb, GrFü Jörg Lüttringhaus, Florian Mikoleit, Matthias Nagel, ZFü Matthias Oelke, GrFü Jens Piepenstock, Vera Pleß (OV Iserlohn), Tanja Quer, BÖH Klaus Schliek, Nico Stöcker und BSB Michael Wolfram (GSt Dortmund).
   
21.01.10 Halver. THW Halver stellt Beleuchtungsgerät für Erdbebeneinsatz in Haiti
Einsatz
Zerstörtes Gebäude in Port-au-Prince Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) im Lager der SEEWA Trinkwasserausgabe 4000-W*-Diffusstrahler (Powermoon) werden nach Haiti gebracht Verlastung am Flughafen Frankfurt (Foto THW/Oliver Hochedez)
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti vom 12.01.2010, das über 150.000 Todesopfer gefordert hat, ist auch das Technische Hilfswerk (THW) bereits seit Tagen im Einsatz. Die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) bereitet Trinkwasser auf, um täglich über 30.000 Menschen zu versorgen. Ein weiteres THW-Team unterstützt die deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfe.
In einem weiteren Schritt zieht das THW weitere technische Einsatzausrüstung zusammen, die vor Ort in Haiti benötigt wird. So stellt das THW Halver diffus strahlende Beleuchtungstechnik (4.000-Watt*-Powermoons) bereit, welche wegen ihres blendarmen, angenehmen Lichts typischerweise in Betreuungsbereichen oder im Straßenverkehrsraum eingesetzt wird. In Haiti wird sie zum Beispiel für Notunterkünfte eingesetzt werden können.
Das Einsatzgerät des THW Halver wird von Roland Hess zur THW-Geschäftsstelle Dortmund gebracht, von da geht es über das THW-Logistikzentrum Heiligenhaus weiter zum Abflug nach Frankfurt.
Um die örtliche Einsatzbereitschaft der betroffenen Ortsverbände nicht zu beeinträchtigen, werden die benötigten Ausstattungsgegenstände aus zahlreichen Ortsverbänden verteilt zusammengezogen.
Berichte auf www.thw.de: 25.01.2010, 24.10.2010, 22.01.2010
Übersicht auf www.thw.de
   
16.01.10 Kierspe. THW Halver unterstützt Weihnachtsbaumsammlung der Jugendfeuerwehr Kierspe
Öffentlichkeitsarbeit
Wegen Tief Daisy um eine Woche aufgeschoben, findet die diesjährige Weihnachtsbaumsammlung der Feuerwehr Kierspe statt. Das THW Halver unterstützt die Jugendfeuerwehr dabei jedes Jahr.
FaBe Thorsten Berger und Dirk Herrmann sind im Einsatz.
   
08.-09.01.10 Halver. Unwetterwarnung: Vorbereitungen auf Tief Daisy
Einsatz
Warnlage für Deutschland (DWD) Warnlage für Nordrhein-Westfalen (DWD)
Die Warnlage ist eindeutig: Große Neuschneemengen, Strumböen und starke Schneeverwehungen werden erwartet. Grund genug für ein Koordinierungsgespräch, zudem im Feuerwehr-Gerätehaus Halver Vertreter von Feuerwehr, THW, DRK und Ordnungsamt zusammenkommen. Wie bei den anderen Organisationen so ist auch der Technische Zug des THW jederzeit einsatzbereit. An besonderen Vorbereitungen auf eine solche Lage werden daher lediglich mehrere Einsatzfahrzeuge vorsorglich mit Schneeketten ausgerüstet.
Tatsächlich verschont Tief Daisy Nordrhein-Westfalen und die Lage in Halver bleibt trotz Neuschnee, Böen und Verwehungen völlig ruhig. In anderen Regionen Deutschlands dagegen, besonders im Ostseeraum, herrscht tagelang Chaos.
Bundesweit sind 74 THW-Ortsverbände im Einsatz, Bericht auf www.thw.de.
   
06.12.09 Halver-Oberbrügge. Großaufgebot bei Gebäudebrand an der Heerstraße
Einsatz
MLW IV am Einsatzort Großaufgebot Das Gebäude wird belüftet. Die Heerstraße ist komplett gesperrt
Neun Anwohner eines Hauses an der Heerstraße in Oberbrügge müssen abends evakuiert werden, nachdem eine starke Rauchentwicklung gemeldet wurde. Die Anwohner werden vom DRK betreut. Die Löschzüge 1 und 2 der Feuerwehr Halver sind vor Ort und stellen ein Problem bei der Heizungsanlage fest, aber keinen Brand. So können die Anwohner zurück in ihr Haus, nachdem es mit Ventilatoren durchgelüftet worden ist. Das THW Halver wird mit seiner Beleuchtungstechnik bei Gebäudebränden mitalarmiert, sichert ab und übernimmt andere unterstützende Arbeiten.
Bericht im Allgemeinen Anzeiger
Bericht auf www.drk-halver.de
Im Einsatz sind OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, VwHe Florian Brangenberg, TrFü Gunnar Breinig, Tobias Heßmert, GrFü Joachim Kiera, GrFü Jörg Lüttringhaus und ZFü Matthias Oelke.
   
28.11.09 Halver. Zum Jahresabschluss eine gemütliche Weihnachtsfeier
Kameradschaft
(Zeichnung OV Bocholt)Zum Jahresende gibt es wieder eine gemütliche Weihnachtsfeier. Neben Aktiven und Althelfern sind wie immer auch wieder die Frauen, Freundinnen und Partner der Helferinnen und Helfer eingeladen. Die Führung des Ortsverbandes nutzt die Gelegenheit, sich bei allen Aktiven des Ortsverbandes für die geleistete ehrenamtliche Arbeit zu bedanken, wie auch bei den Angehörigen, die diesen hohen Zeitaufwand mit tragen.
Dabei sind OB Sven Annowsky, Christian Becker mit Freundin, Oliver Becker, Sandra Becker, FaBe Thorsten Berger, Florian Brangenberg mit Freundin, Björn Braun, TrFü Gunnar Breinig, Ehrentraud Broska, ZTrFü Friedhelm Broska, Elisabeth Bunde mit Mann Horst, TrFü Thomas Bunde, JuBe Thorsten Busch, Jens Büttner, Steffen Geistlinger mit Freundin, Simon Goller, Tobias Heßmert, K Anna Hilger, AB Detlev Hilger, Thorsten Hilker mit Freundin, Manuel Höhl mit Frau Sandra und Tochter Saskia, GrFü Joachim Kiera und Freundin Mareike, David Kleimusch, Bastian Kolb, TrFü Jörg Lüttringhaus, Florian Mikoleit mit Freundin, Friedrich Müller, ZFü Matthias Oelke mit Frau Stefanie, StvOB Markus Petschulat mit Frau Anke, GrFü Jens Piepenstock, Tanja Quer, BÖH Klaus Schliek, SM Björn Uphoff, Dennis Walla mit Freundin, Hans-Peter Wendel mit Frau Manuela, Rolf Wunderlich.
   
28.11.09 Iserlohn. THW-Helferprüfung bestanden
Ausbildung
Steffen Geistlinger (l.) und die weiteren PrüflingeSteffen Geistlinger absolviert erfolgreich die Abschlussprüfung der Basisausbildung I. Die aktuelle Grundausbildungsgruppe, welche von GrFü Jens Piepenstock, ZTrFü Friedhelm Broska und OB Sven Annowsky ausgebildet wurde, soll Anfang des Neuen Jahres mit der Prüfung abgeschlossen werden, aus terminlichen Gründen nimmt Steffen Geistlinger diese frühere Gelegenheit wahr, an der auch Helferanwärter aus den Ortsverbänden Altena, Iserlohn und Lüdenscheid teilnehmen. Führung und Kameraden gratulieren.
Bericht auf www.thw-nrw.de
Dabei sind neben Steffen Geistlinger GrFü Jens Piepenstock und Tanja Quer.
   
21.-28.11.09 Lünen, Unna. Neuer Atemschutzgeräteträger ausgebildet
Ausbildung
Foto von einer Einsatzübung (Foto T. Mundorf)David Kleimusch absolviert erfolgreich die Bereichsausbildung Atemschutz, die wieder beim Ortsverband Lünen stattfindet. Die nötigen Übungen und Prüfungen finden auf der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Unna statt. Alle Atemschutzgeräteträger müssen zuvor ärztlich auf Atemschutztauglichkeit untersucht werden.
   
13.-14.11.09 Herten. Staubexplosion in der Zeche Ewald: THW Halver stellt zwei Schiedsrichter bei Großübung
Ausbildung
Einsatzbereich Förderturm Mit einer Hilfskonstruktion aus dem Einsatzgerüstsystem (EGS)  wird der höher gelegene Zugang erleichtert Die Aufzeichnungen der Beobachter helfen den Einsatz zu analysieren Beobachter aus Halver: GrFü Joachim Kiera und GrFü Jörg Lüttringhaus Blick aus dem Gebäude
Eine Staubexplosion mit 20 Toten und 40 Verletzten in der Zeche Ewald, so lautet das Szenario einer unangekündigten Großalarmübung der THW-Geschäftsstellen Münster und Gelsenkirchen, die von Freitag Abend bis in die frühen Morgenstunden des Samstags dauert. Alles beginnt mit einer Explosionssimulation, als die ersten THW-Einheiten gegen 21 Uhr eintrafen. Riesige Feuerbälle und Rauchschwaden begleitet von ohrenbetäubendem Knall lassen alle Anwesenden zusammenzucken. 40 um Hilfe schreiende, vom Deutschen Roten Kreuz geschminkte Verletztendarsteller verleihen dem Szenario eine noch realistischere Note.
Um der Lage Herr zu werden, wird eine Vielzahl von Einheiten alarmiert – Technische Züge aus 21 Ortsverbänden, mit Fachgruppen Beleuchtung, Infrastruktur, Führung/Kommunikation, Logistik und Ortung, zusammen etwa 450 Helfer.
Ziel der Übung ist es nicht nur, zu zeigen, wozu das THW in der Lage ist, sondern auch, Schwierigkeiten festzustellen. Ein Team aus Beobachtern – unter ihnen auch GrFü Joachim Kiera und GrFü Jörg Lüttringhaus vom OV Halver – wacht dazu über alle Maßnahmen im Einsatzgeschehen, damit im Zuge der Nachanalyse Schwachstellen identifiziert und abgestellt werden können. Auch die geladenen Gäste des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen, der verschiedenen Regierungsbezirke und Partnerorganisationen beobachten die Übung mit großem Interesse. Für sie ist es wichtig zu wissen, welche Einsatzpotenziale das THW hat, wie schnell es am Einsatzort sein kann und wie man die schon gute Zusammenarbeit noch optimieren kann.
Bericht auf www.thw.de
Bericht auf www.thw-nrw.de
Vom OV Halver sind als Beobachter dabei GrFü Joachim Kiera und GrFü Jörg Lüttringhaus.
   
03.11.09 Halver. Ausbilder der THW-Bundesschule informiert sich beim OV Halver
Ausbildung
Hans Peter Wegener (2.v.l.) mit Roland Hess, GrFü Joachim Kiera und Sebastian TappeHans Peter Wegener ist Ausbilder an der THW-Bundeschule in Hoya (bei Bremen). Um sich weiter ins Fachthema Beleuchtung zu vertiefen, besucht Wegener den THW-Ortsverband Halver. Hier, in einem der bundesweit führenden Ortsverbände, wenn es um Beleuchtungstechnik geht, wurde 2004 auch die Pilot-Fachgruppe Beleuchtung aufgestellt. Heute sind diese Fachgruppen bundesweit disloziert. Dafür werden an der THW-Bundesschule auch die Lehrgänge Fachkunde Beleuchtung und zugehörige Führungsausbildung durchgeführt. Spezialisten der Fachgruppe Beleuchtung, GrFü Joachim Kiera, Sebastian Tappe und Roland Hess sowie ZFü Matthias Oelke stellen Ausbilder „Paule“ Wegener die im OV Halver vorgehaltene Technik und deren Verlastung auf dem MLW IV vor. Dazu werden insbesondere auch die Erfahrungen aus den Einsätzen erörtert.
   
23.10.09 Herscheid. THW unterstützt Feuerwehr bei Großbrand des Herscheider Rathauses mit drei Lichtmasten
Einsatz
Einsatz am Herscheider Rathaus, links ein Lichtmast des OV Halver, rechts der des OV Lüdenscheid 16.000-W*-Lichtmast der NEA 50 (OV Halver) Lichtmast und MLW II des OV Lüdenscheid an der ... ... Einsatzstelle der Drehleiter Von der Rückseite beleuchtet der 22.000-W*-Lichtmast des OV Halver LiMa und MLW IV des OV Halver
Bis weit in den Abend dauern die Nachlöscharbeiten an Die 50-kVA-Netzersatzanlage (hier mit MLW II als Zugfahrzeug) versorgt neben dem eigenen 16.000-W*-Lichtmast auch den des LF ... ... sowie u.a. einen 4.000-W*-Powermoon am ELW u.a. OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, Tobias Heßmert, VwHe Florian Brangenberg Der MLW IV der Fachgruppe Beleuchtung (OV Halver) mit GrFü Joachim Kiera und GrFü Jörg Lüttringhaus Nebem dem eigentlichen Brand sind auch durch das Löschwasser große Schäden entstanden
Kreisbrandmeister (KBM) Rainer Blumenrath ist vor Ort, als nachmittags das Rathaus der Gemeinde Herscheid in Flammen steht, vermutlich infolge von Dacharbeiten. Neben der Feuerwehr Herscheid sind auch die Wehren aus Lüdenscheid, Plettenberg und Meinerzhagen zur Brandbekämpfung vor Ort. KBM Rainer Blumenrath verständigt frühzeitig den THW-Fachberater des Ortsverbandes Halver Thorsten Berger, auch stellvertretender THW-Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis, um einen Beleuchtungseinsatz des THWs vorzubereiten. So kann schnell die Beleuchtungstechnik – vor allem drei leistungsstarke Lichtmasten – in den Einsatz gebracht werden, bevor gegen 18.30 Uhr die Dämmerung einsetzt.
Die nächstgelegenen Ortsverbände Lüdenscheid und Halver werden mit ihrem Beleuchtungsgerät alarmiert. Der OV Lüdenscheid ist mit zehn Mann vor Ort und leuchtet die Einsatzstelle mit seinem Lichtmast von der Südseite her aus, wo auch die Drehleiter für die Löscharbeiten eingesetzt ist. Der OV Halver beleuchtet den Komplex von Westen und Norden. An der Ecke Plettenberger Straße/Auf dem Rode wird die 50-kVA-Netzersatzanlage (NEA 50) mit ihrem 16.000-Watt*-Lichtmast eingesetzt, die rückseitige Front der Gemeindeverwaltung wird mit dem 22.000-Watt*-Lichtmast (LiMa 22) der Fachgruppe Beleuchtung ausgeleuchtet. Die NEA 50 versorgt außerdem einen am Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr postierten 4.000-Watt*-Powermoon-Diffusstrahler, den Lichtmast eines Herscheider Löschfahrzeugs sowie mehrere Stativstrahler. Mehrere Arbeitsstellenscheinwerfer mit Akkubetrieb werden zusätzlich auf dem Dach des Rathauses eingesetzt.
Die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten verläuft reibungslos. Um 20.30 Uhr sind die Nachlöscharbeiten beendet und auch das THW kann wieder abrücken. Der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.
Bericht im WDR-Fernsehen
Berichte der Lokalzeitungen Süderländer Tageblatt, Lüdenscheider Nachrichten, Westfälische Rundschau www.westen.de
Bericht auf www.thw.de
Bericht auf www.thw-nrw.de
Vom OV Halver sind dabei OB Sven Annowsky, FaBe Thorsten Berger, VwHe Florian Brangenberg, JuBe Thorsten Busch, TrFü Dirk Herrmann, Roland Hess, Tobias Heßmert, GrFü Joachim Kiera, GrFü Jörg Lüttringhaus, ZFü Matthias Oelke, GrFü Jens Piepenstock und Tanja Quer. Vier alarmierte Helfer sind von der THW-Unterkunft aus nicht mehr zum Einsatz ausgerückt.
   
10.09 Halver. Hochzeit von Ehrentraud und Friedhelm Broska
Kameradschaft
ZTrFü Friedhelm Broska, bereits seit vielen Jahren aktiv im THW, und Ehrentraud Huber heiraten. Traudel absolviert derzeit die Grundausbildung. Die Kameraden gratulieren.
   
17.10.09 Altena. Glückwünsche zur Hochzeit des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Dieter Grefe
Öffentlichkeitsarbeit
Ein Spalier für das Brautpaar Monika und Dieter Grefe mit StvKB Thorsten Berger, rechts GBM Dieter Coordt (Schalksmühle)
Ein Spalier aus Rosen und zahllose Glückwünsche erleben der stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Grefe und seine Frau Monika nach ihrer Trauung auf der Burg Altena. Neben Kreisbrandmeister (KBM) Rainer Blumenrath, Stellvertreterkollege Hans-Eberhard Kopp und Georg Würth als Verbandsvorsitzendem sind einige weitere Vertreter der märkischen Feuerwehren dabei. Thorsten Berger, stellvertretender THW-Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis und Fachberater im OV Halver, überbringt ein kleines Geschenk und die Grüße der THW-Ortsverbände im Märkischen Kreis.

* Entladungslampensystem, dem Wirkungsgrad gegenüber 1.000-W-Halogenstrahlern entsprechend hochgerechnet (meist mit Faktor 4 – siehe unsere Konvention).

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01-09/2009>
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